Aufgrund von Nachrichten, die über die Versorgungssituation in den osteuropäischen Ländern berichteten, aber auch durch persönliche Kontakte in Ländern mit Mangelsituationen hatten einige von uns in spontaner Eigeninitiative kleine Hilfstransporte organisiert und durchgeführt. Andere wiederum waren in Vereinen und Hilfsorganisationen engagiert und konnten somit Eindrücke und Informationen über die teils katastrophale Versorgungslage in den betroffenen Ländern sammeln.

Insgesamt blicken wir somit auf Erfahrungen zurück, die die Vorbereitung und Durchführung von nahezu 20 Transporten mit einem Gesamtvolumen gespendeter und ausgelieferter Güter von über 300 Tonnen umfassen.
Der Großteil dieser Hilfslieferungen ging nach Rumänien. Nach wie vor ist die Versorgungslage in Osteuropa, besonders aber in Rumänien sehr schlecht, und gerade Kinder, Jugendliche und ältere Menschen leiden darunter besonders. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, unsere ersten Aktivitäten zunächst auf Hilfstransporte in diese Regionen zu konzentrieren.
Unterstützt werden von uns unter anderem Krankenhäuser, vornehmlich Kinderkliniken, Waisenhäuser, Altenheime und weitere örtliche Einrichtungen, die dem Allgemeinwohl dienen, sowie durch Armut besonders betroffene Dörfer und Gemeinden.
Unsere Absicht ist nicht die Anlieferung von sogenannten zentralen Sammelstellen. Unsererseits wird sichergestellt, daß die Hilfsgüter den bedürftigen Empfänger direkt erreichen.

„Kölner für Menschen in Not e.V.“ versorgt mit den Lieferungen von Lebensmitteln, Medikamenten, medizinischer Ausrüstung, gespendeter Bekleidung sowie anderer notwendiger Gebrauchsgüter die Bezugsländer.
Die Hilfsgüter werden sorgfältig zusammengetragen durch bundesweites beharrliches Anfragen bei den Herstellern und Vertreibern der benötigten Güter, sowie durch Spenden aus der Bevölkerung.

Viele Medikamente und medizinische Ausrüstungen werden auch von Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken aus dem Kölner Umland gespendet. Die Sortierung nach Art, Alter und Stoffgruppe erfolgt durch geduldige Feierabendarbeit. Unterstützung erfahren wir auch durch in Köln ansässige Firmen, die Lagerkapazität kostenlos zur Verfügung stellen. Auch die Bundeswehr stellt Lagerraum zur Verfügung und unterstützt unter anderem durch groß angelegte Sammelaktionen.
Die Finanzierung der Transporte erfolgt durch Spenden aus der Bevölkerung.


Kölner für Menschen in Not e.V.